Datenblatt
Was die Schmierung bringt
Der Unterschied ist messbar. Eine trockene Stahl-Stahl-Paarung liegt beim Gleitreibwert typischerweise bei 0,30 bis 0,35 und neigt zum Fressen. Mit junagrease sinkt der Wert deutlich – das bedeutet weniger Antriebsmoment, weniger Wärme, weniger Verschleiß.
Die vollständige Übersicht aller Werkstoffpaarungen mit und ohne Schmierung finden Sie in unserer Reibwert-Tabelle.
Wofür geeignet
- Trapezgewindespindeln mit Stahl-, Rotguss- oder Bronzemuttern
- Steilgewindespindeln – gerade bei hohen Verstellgeschwindigkeiten
- Metrische Gewindetriebe und Gewindestangen
- Lagerstellen und Führungen im Umfeld des Gewindetriebs
Bei Kunststoffmuttern aus POM oder PA6-MoS2 ist Schmierung nicht zwingend – die Werkstoffe laufen trocken. Fett senkt den Reibwert dort zusätzlich, bindet aber Schmutz. In staubiger Umgebung ist der Trockenlauf oft die bessere Wahl. Mehr dazu unter Trockenlauf.
Richtig auftragen
Vor dem ersten Auftrag die Spindel reinigen – altes, verharztes Fett und Metallabrieb wirken wie Schleifpaste. Dann dünn und gleichmäßig in die Gewindegänge einbringen und die Mutter mehrfach über die volle Länge verfahren, damit sich das Fett verteilt. Nachschmieren je nach Einschaltdauer und Umgebung; bei hoher Belastung häufiger.
Technische Hintergründe
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